Alle Welt spricht von Hackerangriffen, Phishing und Wurmattacken aus dem
Internet. Ziemlich unbeachtet bleibt dabei, was passieren kann, wenn vertrauliche
Papierdokumente oder CDs im Hausmüll landen. Hier werden die Gefahren durch
Datenmissbrauch meist unterschätzt.
Fakt ist: Immer häufiger werden Papiertonnen und Mülldeponien beim so
genannten „Bin Raiding“ systematisch nach verwertbaren Dokumenten durchsucht.
Mögliche Folgen:
- vertrauliche Patientenakten, Kundeninformationen oder geheime Geschäftspapiere können
in die falschen Hände geraten. - Dokumente könnten das Ende Ihrer internen Firmenpläne oder Ihres Innovationsvorsprungs
bedeuten - Werbe- oder Marketingmaßnahmen bleiben ohne jegliche Wirkung
- Sie versorgen Ihre Konkurrenz ungewollt mit wichtigen Daten über Kunden und Mitarbeiter
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
Bei Verstößen gegen die Verschwiegenheitspflicht, z.B. von Ärzten, Anwälten und
anderen Berufsgruppen, droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr, zuzüglich der
Schadenersatzansprüche des Geschädigten.
In Unternehmen haftet die Geschäftsführung persönlich, egal ob die Daten
absichtlich oder versehentlich in falsche Hände geraten sind. Auch hier können
Schadenersatzforderungen empfindliche finanzielle Lücken reißen.
Generell können Verstöße gegen die EU-Datenschutz-Richtlinien mit Bußgeldern
von bis zu 250.000 Euro oder sogar mit Freiheitsstrafen geahndet werden.
Weiterführende Links:
Leitfaden zum Umgang mit sensiblen Dokumenten


