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Fit im Job: warum ein gesunder Arbeitsplatz so wichtig ist

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Die Investition in einen gesunden Arbeitsplatz mag manchen Unternehmen als Belastung erscheinen. Doch ein Arbeitsumfeld, das die Gesundheit der Mitarbeiter schützt und fördert, birgt viele Vorteile, die diesen Aufwand rechtfertigen.

Immerhin belasten krankheitsbedingte Arbeitsausfälle sowohl die wirtschaftlichen als auch die betrieblichen Interessen eines Unternehmens. Daher ist es besonders wichtig, dem Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz entgegenzuwirken. Aus einer Umfrage des britischen Herstellerverbandes EEF aus dem Jahr 2006 geht hervor, dass Unternehmen, die die Arbeitsbedingungen zugunsten der Gesundheit ihrer Mitarbeiter optimierten, bessere Leistungsergebnisse erzielten.

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahre 2011 belegt, dass ein gesundes Arbeitsumfeld wesentlich zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beiträgt, was sich sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Gesundheit auswirkt. Ein gesunder Arbeitsplatz kommt nicht nur der Arbeitsmoral zugute, sondern spiegelt auch Ihre unternehmerische Verantwortung wider. Hier erfahren Sie, warum ein gesundes Arbeitsumfeld so wichtig ist und was Sie dazu benötigen.

Ein gesunder Arbeitsplatz kann der krankheitsbedingten Abwesenheit entgegenwirken. Laut HSE (Health and Safety Executive) sind über 27 Millionen Ausfälle pro Jahr auf Erkrankungen und Unfälle am Arbeitsplatz zurückzuführen.

In seinen Richtlinien aus dem Jahre 2012 wies der NHS Staff Council (Personalrat des britischen Gesundheitsdienstes) u. a. auf einige Risiken am Arbeitsplatz hin. Von Mitarbeitern, die gefährlichen Chemikalien oder ungenügender Beleuchtung ausgesetzt sind bis hin zu ungeeigneten Verpflegungsmöglichkeiten: Die Vernachlässigung Ihrer Arbeitskräfte kann sich nachteilig auf Ihr Unternehmen auswirken.

Mit der Umsetzung einiger Grundmaßnahmen sind Sie auf dem besten Weg, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu schützen. Ihre Mitarbeiter verbringen einen Großteil ihrer Zeit am Arbeitsplatz. Daher ist es besonders wichtig, die hohen Hygiene- und Sauberkeitsstandards einzuhalten. Stellen Sie Ihren Mitarbeitern eine saubere Küche und hygienisch reine Waschräume zur Verfügung. Um der Verbreitung von potentiellen Krankheitserregern vorzubeugen, ist vor allem in Toiletten die gründliche und regelmäßige Reinigung mit speziellen Sanitär-Reinigungschemikalien ein Muss. Achten Sie darauf, dass alle Seifenspender stets aufgefüllt sind. Stellen Sie auch Desinfektionsmittelspender im ganzen Büro auf.

Zudem muss der Müll in Ihrem Büro regelmäßig entsorgt werden. Vom Papierkorb neben dem Schreibtisch bis hin zum Abfalleimer in der Küche: mit den passenden Müllbeuteln sorgen Sie dafür, dass Abfälle ordnungsgemäß und vor allem hygienisch entsorgt werden.

Der Gesundheit verpflichtet
Ein ergonomisches Design, das auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter abgestimmt ist, ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Arbeitsplatzes. Hochwertige Sitzmöglichkeiten, die regelmäßig überprüft und ggf. ausgetauscht werden, sowie Schreibtische mit der richtigen Arbeitshöhe zahlen sich langfristig aus. Sie beugen langen, krankheitsbedingten Arbeitsausfällen aktiv vor.

Ein ergonomischer Arbeitsplatz unterstützt eine gesunde Körperhaltung. Doch Sie können noch mehr tun, um Rückenprobleme und Beschwerden wie das Karpaltunnelsyndrom (was u. a. durch langes Tippen verursacht wird) zu verhindern. Es mag vielleicht seltsam klingen, aber kleine Pausen erhöhen die Produktivität. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, sich regelmäßig eine kleine Auszeit vom Rechner zu nehmen.

Gesunde, zufriedene Mitarbeiter sind produktiver
Die Produktivität Ihres Unternehmens lässt sich nicht an der bloßen Anwesenheit am Arbeitsplatz messen. Motivation und Engagement spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Ihnen ihr Wohlbefinden am Herzen liegt - sie werden es Ihnen danken. Ihre Mitarbeiter sind Ihr wertvollstes Kapital – indem Sie es schützen, zeigen Sie auch unternehmerische Verantwortung.

In unserer Arbeitskultur ist es üblich, Leistungen nach der Anzahl an Arbeitsstunden zu beurteilen - deshalb fühlen sich viele Mitarbeiter bei erhöhtem Arbeitsaufkommen automatisch zu Überstunden verpflichtet. Dabei haben Studien ergeben, dass sich die Arbeitsqualität bei Mitarbeitern, die ständig länger und pausenlos arbeiten, deutlich verschlechtert.

Dies scheint daran zu liegen, dass unsere kognitiven Ressourcen begrenzt sind. Wenn wir ohne Pause arbeiten, beeinträchtigt das unsere Leistungsfähigkeit. Das rastlose Arbeiten löst im Körper Stressreaktionen aus, die unsere Konzentration beeinträchtigen und sich langfristig auch negativ auf unser emotionales und geistiges Wohlbefinden auswirken können. Das Einlegen einer Ruhepause kommt der Kreativität zugute und hilft uns, unsere Batterien wieder aufzuladen. Indem Sie Ihren Mitarbeitern eine „Mikro-Auszeit“ vom Rechner gestatten, können Sie ihre Leistung positiv beeinflussen.

Kleine, regelmäßige Pausen entlasten das Gehirn und steigern seine Leistungsfähigkeit. Dabei werden sich Ihre Mitarbeiter nur dazu berechtigt fühlen, wenn Sie sie dazu ermutigen. Gehen Sie also mit gutem Beispiel voran und legen Sie z. B. einen Spaziergang während der Mittagspause ein, machen Sie pünktlich Feierabend und nehmen Sie Ihre Urlaubstage in Anspruch. 

Es geht noch besser
Nach der Umsetzung der grundlegenden Maßnahmen - für einen sauberen, gut beleuchteten und ergonomischen Arbeitsplatz, in dem Ihre Mitarbeiter nicht unter dauerhaftem Stress leiden und sich ständig zu Überstunden verpflichtet fühlen - sind Sie bereit für den nächsten Schritt. Laut der Labour Force Survey sind fast 450.000 Ausfalltage pro Jahr auf arbeitsbedingten Stress, Angststörungen und Depressionen zurückzuführen. Schützen Sie die geistige Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Durch die Umsetzung neuer Ideen schaffen Sie ein entspanntes Arbeitsklima, in dem sich Ihre Mitarbeiter wohl fühlen und ermutigt werden, auch körperlich aktiv zu werden.

Selbst sportliche Menschen leiden unter der mangelnden Bewegung am Arbeitsplatz. Eine Joggingrunde vor der Arbeit reicht nicht aus, um den Schaden zu beheben, der durch einen ganzen Tag am Schreibtisch verursacht wird. Überlegen Sie sich, wie Sie mit Ihren Mitarbeiten körperlich aktiv werden können - organisieren Sie Spazier-Meetings, oder ziehen Sie, wenn möglich, persönliche Besprechungen dem E-Mail-Verkehr vor.

Ihre unternehmerische Verantwortung
Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Gesundheit am Arbeitsplatz sicherzustellen. Indem Sie auf das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter achten und für sie ein anregendes, hygienisches Arbeitsumfeld schaffen, zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen soziale Verantwortung übernimmt und um die Gestaltung eines angenehmen Arbeitsklimas bemüht ist.

Dadurch sichern Sie sich nicht nur die Anerkennung Ihrer Mitarbeiter, sondern stärken auch Ihr Ansehen in der Industrie und Geschäftswelt. Die Investition in das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter kommt Ihrem Unternehmen zugute und wirkt sich langfristig auch auf die Produktivität am Arbeitsplatz aus.

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