Traditionelle Gesundheits- und Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz berücksichtigen
Ihr Arbeitsumfeld verändert sich fortlaufend und es tun sich immer neue, aufregende Arbeitsplätze auf.
Egal, ob es dabei um kleine Unternehmen in eigenen Räumlichkeiten geht oder um ein mittelgroßes
Büro, das sich über mehrere Etagen verteilt; ob Sie ein eigenes Büro, ein Großraumbüro oder einen eher aktiven
Arbeitsbereich bevorzugen: Gesundheits- und Sicherheitsaspekte haben großen Einfluss auf Ihren Arbeitsplatz.
Aktuell wird immer wieder diskutiert, welchen Einfluss neue Technologien auf die Gesundheit und Sicherheit
von Arbeitnehmern und Arbeitsplätzen haben. Dabei steht unter anderem zur Debatte, ob neue Technologien
den Arbeitnehmern das Leben erleichtern oder ob sie Menschen daran hindern, „abzuschalten“, nachdem Sie
das Notebook heruntergefahren haben. Doch abseits dieser Diskussion sollte man nicht vergessen, dass auch
traditionellere Gesundheits- und Sicherheitsformen weiterhin wichtig sind, unabhängig vom technologischen
Fortschritt. Solange Menschen auf Stühlen sitzen und/oder am Schreibtisch arbeiten, solange Ladekabel benötigt
und Getränke verschüttet werden, solange bleiben traditionelle Gesundheits- und Sicherheitsrisiken bestehen.
Als Inhaber, Teamleiter oder Office Manager eines kleinen oder mittleren Unternehmens müssen Sie Ihre Mitarbeiter über Rutsch-, Stolper- und Sturzgefahren sowie über ergonomisch korrekt eingerichtete Arbeitsplätze aufklären, um Probleme zu vermeiden.
Denken wir beispielsweise an die frisch gekochte Tasse Kaffee, die überschwappt, das sprudelnde Kaltgetränk, welches beim Öffnen „explodiert“, oder den Seifenspender im WC, der ständig auf den Boden tropft. Jede dieser Kleinigkeiten kann für die nächste Person, die dadurch ausrutscht und stürzt, eine große Unannehmlichkeit bedeuten. Sehen wir uns als nächstes die Argumente an, die für eine digitale Umstellung sprechen. Natürlich lässt sich dadurch die bloße Menge an Papierkram reduzieren – und damit auch die Notwendigkeit für platzraubende Archivierungssysteme und Schränke, die Unfälle im Flur verursachen können. Dennoch ist es praktisch unmöglich, sich komplett kabellos und somit stolperfrei einzurichten. Netzwerk-, Lampen- oder Ladekabel sind allesamt potenzielle Gefahrenquellen, wenn sie nicht ordnungsgemäß aus dem Weg geräumt sind. Und nicht zuletzt: Überlegen wir doch mal, wie viele Büros tatsächlich mit Trittleitern ausgestattet sind, um die Ordner ganz oben im Regal zu erreichen oder wohlverdiente Auszeichnungen in eine angemessene Höhe hängen zu können. Und wenn die zuverlässige Trittleiter fehlt – kommt dann wirklich nur noch der rollende Bürostuhl in Frage? Hoffentlich nicht!
Ausrutschen, Stolpern und Stürzen gehören zu den häufigsten Unfallursachen am Arbeitsplatz; dabei können sie mit der richtigen Einrichtung und Einstellung ganz einfach vermieden werden.

Doch traditionelle Gesundheits- und Sicherheitsfragen umfassen nicht nur Brüche und Verstauchungen, sondern auch verspannte Nackenmuskeln und schmerzende Handgelenke. Statten Sie Ihre Mitarbeiter mit geeignetem Equipment aus und bringen Sie ihnen die richtige Nutzung bei. Das ist nach wie vor das effektivste Mittel, um das Risiko von ergonomischen Beeinträchtigungen zu minimieren. Dabei gilt: Arbeitsplätze in Einheitsgröße sind keine Option. So wie sich Büros in Größe, Aufbau oder Ausstattung unterscheiden, so unterscheiden sich auch Arbeitnehmer in ihren Bedürfnissen. Das bedeutet, dass jeder Arbeitsplatz individuell einstellbar sein muss. Angefangen bei der Höhe von Tisch und Stuhl bis hin zum Bildschirmwinkel und der Position von Tastatur und Maus. Jedes Element muss einzeln betrachtet werden, um einen produktiven und verletzungsfreien Arbeitsplatz zu gewährleisten. Zudem sollten Sie Ihren Arbeitnehmern zeigen, wie sie die Ausstattung korrekt nutzen, wie sie ihre Tische und Stühle anpassen und ihren Sitzwinkel korrigieren, damit sie bei Bedarf selbst Anpassungen vornehmen können.

Idealerweise sollten Ihre Arme in einem 90°-Winkel zum Körper auf dem Schreibtisch aufliegen. Doch einige Wenige leisten Widerstand gegen diese althergebrachte Tradition und bestehen darauf, lieber am Schreibtisch zu stehen als zu sitzen. Ist das nicht verrückt? Nicht unbedingt! Obwohl viele die Meinung vertreten, dass wir im Arbeitsalltag viel zu lange sitzen, trifft das nicht auf jeden zu. Vielleicht gehören Sie ja zu denjenigen, die ständig von Konferenz zu Konferenz laufen und Ihre Pausen lieber aktiv gestalten – dann kann es eine willkommene Abwechslung für Ihren Rücken und Ihre Beine sein, mal am Schreibtisch zu sitzen. Fühlen Sie sich allerdings eher tagein, tagaus hinter dem Schreibtisch „gefangen“, dann könnte dies vielleicht genau der Perspektivenwechsel sein, nach dem Sie sich die ganze Zeit gesehnt haben. Doch am Schreibtisch zu stehen bringt ganz eigene ergonomische Anforderungen mit sich. Sie müssen Folgendes sicherstellen:

Natürlich ist dies keine vollständige Liste der möglichen Risikobereiche an einem typischen Arbeitsplatz, aber Sie kann Ihnen wichtige Hinweise geben, wo Sie mit einer Risikobewertung beginnen sollten.
Machen Sie sich immer wieder bewusst, wie Sie und Ihre Mitarbeiter im Alltag arbeiten. Nur so können Sie Risiken am Arbeitsplatz reduzieren und einen sicheren und angenehmen Arbeitsplatz für alle schaffen.
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