Erst die Sicherheit, dann das Geschäft.

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Diese Trends am Arbeitsplatz helfen Ihnen, die Produktivität in Ihrem Unternehmen zu steigern

  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.
  • Persönliche Sicherheit und Gebäudesicherheit.
  • Ergonomie.

Was verbinden Sie mit diesen Begriffen? Vielleicht kommen Ihnen in diesem Moment Gedanken wie „Gibt es in meinem Büro eigentlich einen Brandschutzwart? Sind all unsere Notausgänge korrekt ausgeschildert? Blicken meine Mitarbeiter oft genug von ihren Bildschirmen auf? Ist mein Stuhl auf die richtige Höhe eingestellt?“ Das sind alles durchaus wichtige Aspekte, über die allerdings bereits diskutiert wird, seit es Büros und feste Arbeitsplätze gibt. Doch in den letzten Jahren hat sich der Fokus verschoben – wenn Sie also selbst ein Unternehmen führen und wissen möchten, welche Fragen zum Thema Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz im Jahr 2018 relevant sind, dann sind Sie hier genau richtig.

Geistiges Wohlbefinden. Natürlich sind Sie sich darüber im Klaren, dass bei körperlicher Krankheit ein bestimmter Zeitraum der Ruhe und Erholung notwendig ist – doch machen Sie sich auch regelmäßig Gedanken über Ihr geistiges Wohlbefinden oder das Ihrer Mitarbeiter? In einer Studie von Deloitte gaben 84 % der Beschäftigten an, bereits körperliche, psychische oder verhaltensbezogene Symptome für mangelnde mentale Gesundheit oder sogar Symptome einer Depression erlebt zu haben – mit der Folge, dass sie pro Quartal fast fünf Arbeitstage versäumt haben und an 11,5 Tagen nur eingeschränkt produktiv sein konnten. Sowohl hinsichtlich des Wohlergehens Ihrer Mitarbeiter als auch aus der Perspektive Ihrer Geschäftsgewinne sind diese Zahlen besorgniserregend. Dabei wären sie vermeidbar. Körperliche Betätigung, das haben Studien gezeigt, wirkt sich positiv auf die mentale Leistungsfähigkeit aus; und entsprechende Maßnahmen müssen für KMU keinesfalls teuer sein. Wie sich der Studie ebenfalls entnehmen lässt, profitieren Erinnerungsvermögen, mentale Gesundheit, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit schon von ein wenig mehr Bewegung enorm – wie wäre es also mit einem Spaziergang in der Mittagspause?

Mitarbeiter-Burnout. Im Gegensatz zu den sehr ähnlichen Symptomen und Auswirkungen mangelnder psychischer Gesundheit werden Fälle von Burnout bei Mitarbeitern meist durch Stress verursacht, der durch übermäßige Arbeitsbelastung und Erhöhung der Arbeitszeit entsteht. In Zusammenarbeit mit Kronos hat Forbes herausgefunden, dass mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer noch nach Feierabend E-Mails von ihren Vorgesetzten erhalten und dass beinahe 10 % der Arbeitnehmer auch im Urlaub E-Mails empfangen. Auch wenn bestimmte Aufgaben im Arbeitsalltag dank Technologie durchaus leichter zu bewältigen sind, so muss man doch festhalten, dass zugleich die Work-Life-Balance darunter leidet und verringerte Produktivität, Burnout und letztlich eine höhere Mitarbeiterfluktuation die Folge sein können. Konkrete Richtlinien für eine gesunde Work-Life-Balance festzulegen und durchzusetzen, ist eine einfache, aber effektive Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter nicht zu viele Überstunden machen. Um den Stress im Arbeitsalltag zu reduzieren, kann es zudem helfen, die Mitarbeiter zu regelmäßigen Pausen und aktiver Kommunikation mit den Kollegen zu motivieren. Das Geschäftsergebnis Ihres Unternehmens hängt maßgeblich von der Produktivität Ihrer Mitarbeiter ab, daher sollten Sie in der Lage sein, Warnsignale rechtzeitig zu erkennen und eventuell auftretenden Problemen aktiv entgegenzuwirken.

Aktive Kommunikation. Hätten Sie je gedacht, dass Sie Ihre Mitarbeiter dazu auffordern müssten, mehr miteinander zu reden? Im Zeitalter der internen Messenger, E-Mails und Emojis gerät schnell in Vergessenheit, wie wichtig zwischenmenschliche Interaktion am Arbeitsplatz ist. In einer Studie stellte FastCompany fest, dass schon kurze persönliche Gespräche zwischen Mitarbeitern ihre Leistungsfähigkeit um 20 % erhöhen. Die Economic Times zeigte, dass 72 % der Beschäftigten, die einen guten Freund am Arbeitsplatz haben, mit ihrem Job zufrieden sind. Und zwei Forscher der Harvard Business Review, Mahdi Roganizad und Vanessa K. Bohns, fanden heraus, dass ein persönliches Gespräch den gleichen Nutzen haben kann wie bis zu 34 E-Mails. Führt man sich nur einmal vor Augen, wie lange es dauert, 34 E-Mails zu schreiben, dann könnte eine kurze Besprechung in der Teeküche die Antwort auf alle Probleme sein. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Gestaltung des Büros die Kommunikation im Büro erheblich beeinflusst. Google und IBM beispielsweise wollen nicht nur trendy wirken – dort weiß man genau, wie sich die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes auf die persönlichen Beziehungen der Mitarbeiter und ihre Produktivität auswirkt.

Vielleicht haben Sie jetzt den Eindruck, dass nur große Unternehmen über die notwendigen Ressourcen verfügen, um diesen Problemen ohne allzu großen Aufwand beizukommen. Doch Sie sollten sich stets vor Augen führen, dass Sie – egal, ob Sie Unternehmer, Teamleiter oder Office Manager sind – einen entscheidenden Vorteil haben: Sie sind Ihren Mitarbeitern wesentlich näher als diese Großunternehmen. Um Probleme bei Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz angehen zu können, müssen Sie sich dieser Probleme zunächst einmal bewusst sein. Anschließend sollten Sie sich klarmachen, dass der Aufwand und die Kosten, mit denen die Einführung von Richtlinien und Prozessen zum Schutz Ihrer Mitarbeiter verbunden ist, vergleichsweise gering sind. „Erst die Sicherheit, dann das Geschäft“ – nach diesem Mantra sollten Sie handeln, wenn Sie ein Unternehmen voller zufriedener und produktiver Mitarbeiter führen möchten.

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